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Alex Pohl - Und raus bist du - Forever Ida


Tolles Jugendromandebüt



Ein graues übersichtliches Cover, oben in rot der Name des Autors Alex Pohl (alias L.C.Frey) gefolgt von dicken weißen Lettern mit dem Titel UND RAUS BIST DU, darunter wieder in rot "Forever Ida".


Adi zieht mit ihren Eltern in eine neue Stadt und in ein neues Haus. Das passt ihr gut. Sie hat so einiges hinter sich. Als sie in Sonderberg einfahren, begegnet ihnen ein Trauerzug. Ein Schüler des neuen Gymnasiums ist zu Tode gekommen. Und so beginnt der Roman, der sich von Anfang an spannend darstellt und aus verschiedenen Blickwinkeln berichtet.


Die Auflösung ist absolut überraschend.



Alex Pohl ist mal wieder ein toller Roman mit sehr guten Protagonisten gelungen, den ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Ganz besonders gut sind die Berichterstattungen aus unterschiedlichen Sichtweisen, die sich ergeben, weil die Polizeiinterviews, Interviews mit wichtigen SchülerInnen und die Psychologin die Handlung berichten, zudem Adis Sichtweise und ihre wichtigen Briefe an ihre Freundin Ida. Einfach hinreißend.



Absolut empfehlenswertes Jugendbuch.

Das Ende reißt uns nach einem ständigen Suchen zur Lösung, mit der niemand gerechnet hat.

Klasse!

Gunnar Schwarz - Hörst du, wie sie schreien

 Ich kam leider zu schnell auf die Lösung 



Ein extrem horrendes Cover mit laut schreiendem Mund, darunter in rot der Name des Autors Gunnar Schwarz und in weißen Lettern der Titel HÖRST DU WIE SIE SCHREIEN, verleitet Thrillerfreunde zum Kauf.


In einem Kloster wird eine Leiche gefunden. Sie wurde schwerstens mißhandelt. Aber sie bringt auch eine Nachricht mit. Man hört Schreie und die Ankündigung eines weiteren Mordes. Der Kriminalkommissar Marc und seine Ex Frieda, die Psychologin ist und sich mit abnormen Verbrechern auskennt, arbeitern wieder zusammen. Wir erfahren, dass früher zum Kloster ein Kinderheim gehörte.

Tatsächlich folgen weitere Morde mit einer Brutalität, die jeden Fachmann nur erschaudern lassen. Das Team um die beiden läuft in der Irre. Die einzigen Hinweise sind die USB-Stifte, die die Leichen mitbringen.


Leider har der Autor Gunnar Schwarz es nicht geschafft, zumindest nicht für mich, die Lösung herauszuzögern. Ich habe weitergelesen, weil mich das wer und wie interessierten, außerdem wurden die Protagonisten gut beschrieben.


Ich empfehle diesen Roman und vergebe 3 Sterne.

Gunnar Schwarz - Siehst du, wie sie sterben?

 Verwirrungen und kein Ausweg bei der Lösung der Fälle 



Das Cover zeigt einen Gesichtsausschnitt mitsamt Auge und macht neugierig auf den Thriller. Das Gesicht ist schwarz, das Auge braun, darunter lesen wir den Namen des Autors Gunnar Schwarz, darunter in gelben Lettern SIEHST DU, WIE SIE STERBEN?


Marc, der Kriminalbeamte muss zur Lösung einer Reihe von Morden auf seine Ex, die Psychologin Frieda, die auf abnorme Morde spezialisiert ist, zurückgreifen. Sie sind beide nicht begeistert davon, dass sie miteinander arbeiten müssen, doch es gibt Wichtigeres.

Jede Leiche gibt den beiden einen Tipp zur Lösung mit. Doch das hilft nicht wirklich.


Die Ermittler bekommen mit jedem weiteren Mord einmal mehr das Grausen. Sie müssen schneller als der Mörder werden.


Gunnar Schwarz schafft es, den Leser bis zum Schluss in Spannung zu halten. Seine klare Sprache und auch die Vorstellung und die Gedanken der Protagonisten lassen nicht zu, diesen Thriller vorzeitig aus der Hand zu legen.


Ich habe diesen Roman gerne gelesen und empfehle ihn weiter.

Markus Kleinkneckt - Sturmgepeitscht

 Stürmisches Sylt



Ein stürmisches Wasser umgibt einen Leuchtturm, insofern bereitet das Cover auf den Roman vor, der zum Pageturner wird.


Jan Fischer bekommt in einem anonymen Snuff-Video derart Schlimmes zu sehen, dass er der Sache für das Magazin "Lauffeuer" nachgehen will. Er fährt nach Sylt und findet schnell die Unterkunft derer, die verantwortlich für dieses Video sind. Doch man erwischt ihn und es wird sehr gefährlich für ihn. Mit einer jungen Frau gelingt ihm die Flucht. Aber man ist ihnen auf der Spur. Schlimmer noch, die Bewohner Sylts glauben ihm nichts, obwohl es Tote gibt.


Seine Freundin Charlotte ist auf dem Weg zu ihm, sie muss dringend mit ihm reden. Doch auch ihre Reise birgt große Gefahren.


Markus Kleinknecht ist ein starker Thriller gelungen. Unsagbar, auf welche Ideen das Internet jene bringt, die den letzten Nervenkitzel filmen und verbreiten möchten. Schlimmer noch, sie finden auch noch Menschen, die für genug Geld zu allem bereit sind.


Ich lese die Bücher dieses Autoren sehr gerne, doch dieses ist ein ganz besonderes, das ich auch ebenso empfehlen möchte.


Es wurde veröffentlicht im GMEINER-VERLAG.

L. C. Frey - Die Schuld der Engel

 Ein durchaus stimmiger Krimi 


Ein schwarzes Cover zeigt oben in rot die Schrift "Die Engel sind unter uns. Und sie sind mörderisch".

Darunter lesen wir in weißen Lettern "DIE SCHULD DER ENGEL" - sie sind blutverschmiert. Links von ihnen sieht man eine Zange. Der Name des Autors L.C. Frey ist ebenfalls in weiß zu lesen.


Im Prolog wird ein Junge von einem anderen bösartig in einen Schacht gestoßen und allein gelassen.

Dann geht es weiter, Kommissar Sauer, wenige Tage vor seiner Pensionierung, begleitet seine Frau zu einer Vernissage. Plötzlich durchbricht eine Wand und ein schwergefolterter Mann fällt in den Raum und verstirbt. Sauer muss diesen Fall übernehmen, weil er vor Ort ist.


Man ermittelt in unterschiedliche Richtungen und denkt bald, den richtigen Schuldigen zu haben. Die Fallakte wird geschlossen. Sauer fährt mit seiner Frau nach Ägypten, doch er kommt dort nicht zur Ruhe, etwas an dem Fall ist nicht stimmig. Und jetzt kommt der Kriminalroman, ich möchte ihn wegen der verspäteten starken Spannung nicht Thriller nennen, richtig in Fahrt.


Nichts ist, wie man denkt. Alles ist viel schlimmer! Es lohnt sich, diesen Roman durchzulesen. Man muss nur die Längen überbrücken.


L.C. Frey alias Alex Pohl hat einen stimmigen Roman geschrieben. Es wird weiteres von Kommissar Sauer zu lesen geben.

Claire Douglas - Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du

 Keiner ahnt es


Schon das Cover macht neugierig. eine Frau im roten Mantel schaut über die Gischt auf eine Häuserreihe, darüber braut sich etwas zusammen.

Ganz oben in den dunklen Wolken in weiß der Name der Spiegelbestsellerin Claire Douglas, darunter in roten ettern "BESTE FREUNDIN" mit dem schwarzen Zusatz 'Niemand lügt so gut wie du'. Dann erfahren wir auch noch, dass der Thriller im Penguin Verlag herausgegeben wird.

Jess ist eine Journalistin einer Wochenzeitung. Als solche wird sie in ihre alte Heimat geschickt, dort soll ein brutaler Doppelmord stattgefunden haben. Heather, ihre beste Freundin aus Kinder- und Jugendtagen soll diesen begangen haben. Sie ist jetzt allerdings im Krankenhaus und liegt im Koma. 

Jess erhält von Margot, der Mutter der Freundin die Zusage, exklusiv über die Angelegenheit berichten zu dürfen. Das ist nicht ganz so einfach, denn die beiden kommen sich wieder näher, war doch Jess früher oft bei Margot und ihren beiden Töchtern, weil sie ihre eigene Mutter selten sah. Bis zu einem bestimmten Tag fühlte sie sich bei Margot und Familie wohler als bei sich zuhause. Aus diesem Grunde läuft sie Gefahr, nicht uneingenommen berichten zu können.

Jess versucht, das Rätsel um die Morde zu lösen. Doch irgendwer verfolgt sie. 

Claire Douglas Roman fesselt, wie immer, von der ersten bis zur letzten Seite. Als Leser kommt man der Lösung nicht auf die Spur. Sie berichtet überwiegend aus Jessicas Sicht in der Ich-Form, aus Margots Sicht in der 3. Person Singular, sie wechselt zwischen 1994 - als Heathers Schwester verschwand - und 2016, als die Morde geschahen.

Die Autorin hat wieder einmal einen tollen Thriller geschrieben, ich kann dieses Buch empfehlen.

Tanja French - Der Sucher

 Niemand weiß etwas 


Cal Hooper ist ein ehemaliger Cop aus Chicago, der sich - vom Beruf ausgebrannt und nach gescheiterter Ehe - in den rauen Westen Irlands zurückzieht. Hier hat er sich ein verfallenes Gehöft gekauft, um es renovieren zu können. Er muss einfach etwas mit den Händen zu tun haben. Nur so kann er sich in sich selbst zurückziehen, über seine Ehe und seine Tochter, mit der er mehr oder weniger regelmäßigen Kontakt pflegt, nachdenken. Seine neuen Nachbarn nehmen ihn freundlich auf, ganz im Gegenteil zu den Krähen, die es sich auf einem Baum auf seinem Grundstück heimisch gemacht haben.


Sein geschulter Instinkt sagt ihm, dass er seit einigen Tagen beobachtet wird. Wie sich herausstellt, ist es ein wortkarges Kind, das ihn später um seine Hilfe bei einer Suche bittet.

Auf den Schafsfarmen kommen Schafe auf grausame Art und Weise ums Leben. - Es ist für Cal Hooper erst mal vorbei mit der Ruhe.

Tana French hat einen erst langsam angehenden, später stark in die Tiefe gehenden Kriminalroman geschrieben, der seinesgleichen sucht. Dieser Roman fesselt den Leser immer mehr. Die Charaktere Cal Hooper und das Kind sind sehr gut herausgearbeitet, die Dorfbewohner verwandeln sich, je mehr Cal herausfindet. Ob er mit seiner Suche erfolgreich sein wird und ob das Ergebnis auch das Kind zufrieden stellen wird, sei hier nicht verraten.


Das Cover zeigt einen wilden grauen Himmel über Dünengras, oben in großen roten Lettern TANA FRENCH, darunter in etwas kleineren Buchstaben der Titel des Buches "Der Sucher".


Dieser Kriminalroman ist einer Bestsellerautorin würdig, die Tana French ja bereits ist. 

Er wurde veröffentlicht als gebundene Ausgabe im Verlag Fischer Scherz (496 Seiten), bei Fischer eBooks, als Hörbuch von Wolfgang Wagner gelesen (660 Minuten) am 29.09.2021.

Gunnar Schwarz - Der Frauenwkeller

  Spannung wellenförmig Ein dunkles Cover, eine Frau geht eine Treppe hinunter.  Man findet eine bestialisch zugerichtete Leiche einer Frau ...