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Cornelia Rückriegel - Ungarns dunkle Seite - von Immobilienverkäufen und anderen Vorkommnissen

Ein guter Ratgeber für Auswanderungswillige nach Ungarn


Mit dem Buch "Ungarns dunkle Seite - von Immobilienverkäufen und anderen Vorkommnissen" zeigt Cornelia Rückriegel, welche üblen Machenschaften es geben kann beim Immobilienverkauf. Sie schildert eindringlich, worauf zu achten ist und weist darauf hin, dass das allerwichtigste ist: Ungarisch IST AMTSSPRACHE! Zudem sind unterschiedliche ungarische Vorschriften zu beachten. So kann ein Gehöft nicht so einfach wie eine Wohnung erworben wEin guter Ratgeber für Auswanderungswillige nach Ungarn


Mit dem Buch "Ungarns dunkle Seite - von Immobilienverkäufen und anderen Vorkommnissen" zeigt Cornelia Rückriegel, welche üblen Machenschaften es geben kann beim Immobilienverkauf. Sie schildert eindringlich, worauf zu achten ist und weist darauf hin, dass das allerwichtigste ist: Ungarisch IST AMTSSPRACHE! Zudem sind unterschiedliche ungarische Vorschriften zu beachten. So kann ein Gehöft nicht so einfach wie eine Wohnung erworben werden.

Wer seinen Lebensmittelpunkt ganz nach Ungarn verlegen möchte, sollte auf jeden Fall die Immobilie seines Interesses vorher real besichtigen, sei es eine Mietwohnung, ein Haus oder ein Gehöft. Viele erledigen dies dummerweise allerdings über das Internet und sind anschließend sehr überrascht, wie sehr die Realität vom Bild abweicht. Mensch, das macht man doch auch in Deutschland nicht anders! Aber wie ist es oft so, die Leute wissen ja alles besser!

Unter den immobilienberatern gibt es auch große Unterschiede. Man sollte schon sehr vorsichtig sein.

Cornelia Rückriegel berichtet über eine Frau R. (!), die Deutschen behilflich sein wollte bzw. gewesen ist und noch ist (?) - und über deren Erfahrungen mit Zwischenmenschlichkeiten. Unglaublich Dinge sind da geschehen, Sodom und Gomorrha! Sehr unterhaltsam beschrieben, ich denke, aus eigener Erfahrung.

Ich habe nicht vor, nach Ungarn zu ziehen. Aber dieses kleine Büchlein habe ich mit großem Interesse gelesen. Das sollte sich jeder Interessent vorher zulegen und gut durchlesen. Eine tolle Hilfestellung!erden.

Wer seinen Lebensmittelpunkt ganz nach Ungarn verlegen möchte, sollte auf jeden Fall die Immobilie seines Interesses vorher real besichtigen, sei es eine Mietwohnung, ein Haus oder ein Gehöft. Viele erledigen dies dummerweise allerdings über das Internet und sind anschließend sehr überrascht, wie sehr die Realität vom Bild abweicht. Mensch, das macht man doch auch in Deutschland nicht anders! Aber wie ist es oft so, die Leute wissen ja alles besser!

Unter den immobilienberatern gibt es auch große Unterschiede. Man sollte schon sehr vorsichtig sein.

Cornelia Rückriegel berichtet über eine Frau R. (!), die Deutschen behilflich sein wollte bzw. gewesen ist und noch ist (?) - und über deren Erfahrungen mit Zwischenmenschlichkeiten. Unglaublich Dinge sind da geschehen, Sodom und Gomorrha! Sehr unterhaltsam beschrieben, ich denke, aus eigener Erfahrung.

Ich habe nicht vor, nach Ungarn zu ziehen. Aber dieses kleine Büchlein habe ich mit großem Interesse gelesen. Das sollte sich jeder Interessent vorher zulegen und gut durchlesen. Eine tolle Hilfestellung!

Andreas Suchanek - Das Erbe der Macht

Süchtig machende Fantasy


In seiner Urban-Fantasy-Reihe "Das Erbe der Macht" zeigt uns Andreas Suchanek, dass unter uns Magier weilen. Wir, die Nimags (Nichtmagier) wissen das natürlich aus Sicherheitsgründen gar nicht, sie existieren nur noch in Sagen. Es ist allerdings so, dass die Magier vor 166 Jahren einen Wall gewoben haben, der uns normale Menschen dies alles bewusst nicht sehen lässt. 
Insbesondere sehen wir nicht den Kampf zwischen Lichtkämpfern und Schattenkämpfern. 

Die Magier werden von geschichtsbekannten Unsterblichen geleitet, wie Johanna von Orleans, Einstein, Leonardo da Vinci, Dschinghis Khan etc.  - Wenn ein Lichtkämpfer endgültig stirbt, so muss auch ein Schattenkämpfer sterben - und umgekehrt. Nur so bleibt das Gleichgewicht erhalten. Die Geschichte beginnt, als Mark stirbt und Alex, bisher ein Nimag, gerade noch rechtzeitig ein neuer Lichtkämpfer wird.

Es sind sympatische junge Menschen in den 20ern, die zusammen eine von mehreren Gruppen der Lichtkämpfer bilden. Alex ist in der Gruppe um Kevin und Jen, man albert herum, teilt seine Sorgen und natürlich muss Alex auch noch viel lernen. Er geht in Vorlesungen, die von den Unsterblichen gegeben werden. Alles ist neu und aufregend. Aber es wird auch sehr gefährlich, denn es gibt einen unbekannten Feind innerhalb des Walls.

Andreas Suchanek hat mit der Reihe "Das Erbe der Macht" in mir etwas losgetreten. Ich fühlte mich sofort wohl bei all den sympatischen Gestalten der Lichtkämpfer und habe logischerweise auch gleich Partei ergriffen. Der Autor schreibt flüssig, mitreissend und äußerst spannend. Es steht mit Sicherheit fest, dass ich nun auch alle weiteren Bände noch lesen werde.
Also Achtung: Suchtgefahr!

Die Cover wirken sehr geheimnisvoll, ihre Gestaltung: Nicole Böhm

Die Folgen sind in Büchern zu erwerben, die je 3 Bände beinhalten aber auch als eBooks und Audio-Books. Veröffentlicht wurden die Bücher von Greenlight-Press. 

Horst Evers - Es hätte alles so schön sein können

Wahnwitziges Abenteuer eines 17-jährigen


Das Cover ist in grellem pink, der Name in weiß, Titel in bleu - beides in Schreibschrift. Durch die grellen Farben fällt das Buch sofort auf.

Zur Beruhigung seiner Hormone - und weil es im niedersächsischen Dorf Torfstede so ziemlich langweilig ist, wählt Marco seine Wege immer an dem Landbordell Village Rouge vorbei. Dies ist in der ehemaligen Gaststätte Lindenhof errichtet worden, liegt sehr verkehrsgünstig und wird gut reflektiert. In Torfstede gibt es nichts bis auf eine Pension, die kaum besucht wird und die ehem. Legehennenfabrik, die jetzt vergrößert und ein Biohof geworden ist.

Natürlich macht Marco am Village Rouge immer eine kurze Pause, hofft er doch, etwas aus dem Inneren erhaschen zu können. Dies ist verständlich, denn Marco ist noch Jungfrau und weiß nicht, wohin mit seiner Libido. So viele Möglichkeiten gibt es nun mal auf dem Dorf auch nicht. Er hat ein Auge auf Mareike geworfen, seine beste Freundin. Aber ob diese in ihm auch mehr als einen Freund sieht, weiß er nicht. 

So steht er wieder einmal nachts am Village Rouge, als plötzlich ein in Leder gekleideter riesiger Mann in hohem Bogen durch ein Fenster fliegt. Er kracht auf einen Stein und ist tot. Zumindest sagt das eine der Damen, die gleich aus dem Haus rennt und nach dem Rocker sieht. Zugleich sieht sie Marco, der sich furchtbar erschrocken hat. Sie hat auch keine Lust, groß zu wissen, was er hier tut. Sie bittet ihn um Hilfe dabei, die Leiche und das Auto des Toten zu entsorgen. Er weiß kaum, was er sagt und hilft einfach. Erstmal stellen sie den Wagen in einer Scheune unter. Tags drauf kriegt seine Mareike Wind davon.

Ab sofort beginnt ein verrücktes Abenteuer für Marco und die zwei Mädchen, das sie sich in ihren schlimmsten Nächten nicht haben träumen lassen.

Von jetzt auf gleich sind sie aus dem idyllischen Leben in die Realität geschleudert. Es geht um Leben und Tod.

Horst Evers hat mit "Es hätte alles so schön sein können" ein aberwitziges Abenteuer niedergeschrieben, durch das drei junge, bisher behütete Menschen gehen müssen. Durch seinen bekannten Humor schafft er es, immer wieder spannende Steigerungen in den Roman  einzubauen. Die Not der jungen Menschen mit anzusehen, aber auch, wie sie sie ihrer Jugend geschuldet kurz und knapp angehen, das hat er wunderbar herüber gebracht. 

Ein lesenswerter Roman, der vielleicht am Ende etwas überzogen ist, doch mindert dies nicht das Lesevergnügen.

Der Roman erschien bei rowohlt Berlin, Umschlaggestaltung Frank Ortmann

Claire Douglas - Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

Knisternde Spannung in Oldcliff-on-Sea


Das Cover zeigt eine junge Frau an einem Pier, der in die tosende See hineinführt. Die Farben sind in dunkelgrau, die Wolken über See hellgrau gehalten, der Titel in mettalicblau. Mir schaudert, wenn ich es ansehe und es verführt dazu, den Klappentext zu lesen. - 

Sophie ist aufgetaucht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Vor 18 Jahren verschwand sie eines Nachts spurlos, zurück blieb nur ein Turnschuh am Pier. Ihr Bruder Daniel ruft ihre beste Freundin Francesca an und bittet sie, ihm beizustehen und zu helfen, ihre sterblichen Überreste zu identifizieren. Natürlich sagt diese ihre Hilfe sofort zu. Sie regelt alles soweit, dass sie Daniel zu Hilfe eilen kann. 

Frankie ist Tochter eines Hoteliers und selbst auch für die Hotelgruppe tätig, gerade jetzt, da ihr Vater von einem Schlaganfall genest. Doch sie hat gute Mitarbeiter, so kann sie sich ausklinken. 

Sie ist erschüttert, denn jetzt steht der Tod ihrer Freundin endgültig fest. Natürlich sind kaum sterbliche Überreste da, bis auf einen Fuß, der in einem Turnschuh steckt. Dieser hielt wohl die Fische von ihrem Festmahl ab. Wahrscheinlich will die Polizei prüfen, ob sie über den Fuß DNA feststellen können. Dies wird nach so langer Zeit etwas dauern. In dieser Zeit möchte Daniel gerne mit ihr herausfinden, was damals wirkllich passiert ist. Seinerzeit hat die Polizei angenommen, Sophie hätte einen Unfall gehabt. Doch Daniel denkt, es muss etwas Besonderes passiert sein, Sophie sei verängstigt gewesen.

Frankie bezieht eine Ferienwohnung mit Blick auf den Pier. Sie nimmt gemeinsam mit Daniel ihre Untersuchungen auf, sie befragen alte Freunde und Leon, den damaligen Freund von Sophie. Diesen haben sie besonders im Visier. - Daniel und Sophie sind verzweifelt, sie merken, dass niemand ihnen die ganze Wahrheit sagt. Die Suche nach der Wahrheit gestaltet sich insbesondere für Frankie schwierig. Sie fühlt sich bedroht. In der Ferienwohnung wird es ihr unheimlich.

Der Roman beschreibt zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können. Die verwöhnte Tochter und Einzelkind des Hoteliers, die überall ihren Willen durchsetzen will und das nette Mädchen von nebenan, mit dem auch noch andere gerne befreundet sind. Doch sie sind ganz dicke Freundinnen, die sich alles erzählen und keinerlei Geheimnisse voreinander haben, bis   ....

Es gibt keine einzige Seite, die langweilig ist. Erzählt von Sophie aus ihrem Tagebuch 1997 und von Frankie 18 Jahre später 2015, beides in der Ich-Form. Die Autorin hat es geschafft, ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Dieses Buch habe ich deswegen auch sehr schnell ausgelesen, weil ich es nicht weglegen konnte, ohne zu wissen, wie es weitergeht. 

Diesen Pageturner von Claire Douglas muss ich unbedingt empfehlen! 

"Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit" wurde aus dem Englischen übersetzt von Ivana Marinovic. Veröffentlicht wurde dieser Bestseller aus England im Penguin-Verlag.

C.R. Scott - Love the fiancé

Ein beschwingter Liebesroman


C. R. Scott schenkt uns mit "Love the Fiancé" ein paar leichte Stunden des Auf und Ab von Verliebten, die sich - natürlich - etwas ganz anderes vorgenommen haben. 

Laurie soll Trauzeugin ihrer besten Freundin Hanna, einer jungen Bäckerin in der Konditorei der Eltern, werden. Der Hammer ist, die stille, bodenständige Hanna wird den Industriellensohn Adam heiraten, der bis vor kurzem vor allem wegen seines Lebenswandels durch alle Gazetten ging. Doch er soll sich sehr geändert haben, versichert Hanna.

Es kommt, wie es kommen muss. Laurie verliebt sich - in den zukünftigen Mann ihrer Freundin. Sie möchte am liebsten flüchten, denn das will und kann sie ihrer besten Freundin nicht antun. Doch natürlich flüchtet sie nicht. Sie unterstützt Hanna bei den Vorbereitungen, denn die Hochzeit soll bereits in zwei Monaten stattfinden. Dann verknackst sich Hanna den Knöchel und Laurie übernimmt mit dem Verlobten die weiteren Vorbereitungen, Blumenarrangement, Hochzeitsanzug etc. - Doch es erwartet sie noch eine Überraschung.

Die Autorin unterhält ihre Leser gerne mit ihren Liebesromanen, so auch mit diesem. Der Roman ist leicht zu lesen und verführt zum Träumen und Abschalten. Eine nette Urlaubslektüre z.B. für den Strand. Er umfasst 123 Seiten in 12 Kapiteln und wird überwiegend aus Lauries und Adams Sicht erzählt.

Der kleine Roman wurde für ihre Newsletter-Abonnenten geschrieben. Ich denke, er ist zum Kennenlernen ihrer Liebesromane geeignet. Auf ihrer Homepage ist er kostenlos herunter zu laden.

Eve Chase - Die Schwestern von Applecote Manor

Geheimnisvolle packende Familiengeschichte


Das Cover zeigt ein altes Herrenhaus umgeben von einem Park. Es muss für Kinder herrlich sein, hier aufzuwachsen. 

Die vier Geschwister Flora, Pam, Margot und Dot verbringen ihren Sommer bei Tante und Onkel auf dem Lande, auf Applecote Manor. Ihre kapriziöse Mutter ist dem Ruf an eine Stelle im Sekretariat des Konsuls in Marrakesch gefolgt. Die Mädchen freuen sich sehr auf diesen Sommer 1959, den sie nun nicht in Chelsea, London verbringen müssen.

Margot wird uns alles über ihre Erlebnisse hier auf Applecote Manor erzählen. Auch, dass die Stimmung im Haus bei ihrem Eintreffen sehr gedrückt ist. Sie erkennen ihre Tante kaum wieder, die immer Scherze auf den Lippen hatte. Das alles hat einen Grund: Ihre Cousine Audrey verschwand hier von jetzt auf gleich vor fünf Jahren. Die Mädchen nehmen sich vor, das Geheimnis um ihre Cousine zu lüften.
Da sie eine zusammengeschweisste Gemeinschaft sind, schaffen sie es als erstes, die Tante und den Onkel aufzuheitern. 

50 Jahre später: Jessie, die den Witwer Bill geheiratet hat, ist mit ihm auf der Suche nach einem Haus auf dem Land. Sie verliebt sich umgehend in Applecote Manor. In dieses Haus muss allerdings viel Geld gesteckt werden. Auch hat Bill immer eine lange Fahrtzeit zu seiner eigenen Firma vor sich. 
Aber ihr gemeinsames Ziel ist es, Bills Tochter gewissen Einflüssen zu entziehen, deshalb kaufen sie das Haus. Bella ist in der Pubertät und lehnt Bills neue Frau Jessie absolut ab, ja sie scheint sie zu hassen. Den Unfalltod ihrer Mutter Mandy hat sie auch noch nicht verwunden. Ihre kleine Schwester Romy, die gemeinsame Tochter von Jessie und Bill, verachtet sie offensichtlich. Sie macht es Jessie auch hier kein bisschen leichter, an sie heranzukommen. Gleich ganz zu Anfang weist sie darauf hin, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt. Ob das Ablehnung ist oder Empathie?
Die Zeit ab dem Einzug erzählt uns Jessie.

Dies ist mein erstes Buch von Eve Chase. Sie schreibt flüssig und steigert die unterschwellige Spannung langsam aber stetig. Ich kann mich in beide Zeiten, 1959 und 2009 gut hineinversetzen. Alle Charaktere, insbesondere Margot und Jessie, die Erzählerinnen, sind sehr gut beschrieben. Ich möchte sie hier nicht näher beschreiben, sonst spoiler ich. 

Als ich das Buch aus der Hand legte, hatte ich eine Gänsehaut. Ein Roman, von dem man sagen kann: der Kreis schließt sich.

Der Roman wurde übersetzt von Carolin Müller. Umschlagsmotiv © Evelina Kremsdorf/Trevillion Images

Das Buch wurde veröffentlicht bei Blanvalet Verlag, in derVerlagsgruppe Random House GmbH, München.

Tania Krätschmar

Ein Roman für Naturfreunde


Wie der Titel schon andeutet, gibt es zu diesem Buch schon einen Vorläufer. "Eva und die Apfelfrauen" muss man aber nicht gelesen haben, um in diesen Roman einzusteigen. Es geht um fünf Freundinnen und einen Apfelhof, in dem es sehr viele verschiedene Apfelsorten gibt. Der Apfelhof gehört den Freundinnen, er wird jedoch bewohnt und verwaltet von einer weiteren Frau namens Dani. 

Danis Partner gewinnt eine Reise für zwei Personen zur Chinesischen Mauer. Einen Haken gibt es dabei: die Reise muss umgehend angetreten werden. Aber es ist mitten in der Apfelernte. Hinzu kommt, dass Wannsee touristisch erschlossen werden soll und Dani einen Antrag auf ein Apfelbaumhotel gestellt hat. Die Freundinnen halten natürlich zusammen und reisen gemeinsam nach Wannsee, um den Hof vor Besichtigung der zuständigen Kommission herzurichten. 

Doch was erleben sie dort? Gegenüber will ein eingebildeter Lackaffe ein Spielcasino errichten! Ob nun noch alles gut geht? 

Außerdem lernen sie einen Naturburschen kennen, der sie bittet, im Apfelgarten zelten zu dürfen. Als Gegenleistung hilft er ihnen bei der Arbeit. Aber so ganz koscher erschient ihnen dieser auch nicht. 

Die anstehende Arbeit, die erledigt werden muss, bis die zuständige Kommission erscheint: Das Fallobst liegt "meterhoch" zwischen den Reihen und muss aussortiert werden. Die schlechten Äpfel wandern auf den Kompost. Mit den besseren und den frisch gepflückten Äpfeln wird gekocht und gebacken. Zusätzlich wird Saft hergestellt.

Tania Krätschmars Roman kommt für meine Begriffe erst langsam auf Touren. Doch dann setzt sich ihre flüssige Feder durch. Ich kann mir alle fünf Freundinnen gut vorstellen, ob sie nun zickig sind oder liebevoll miteinander umgehen. Sie sind, wie es sich für Freunde gehört, füreinander da. Allerdings wurde es mir etwas zuviel mit den Mahlzeiten. An jedem Tag etwas mit Äpfeln, manchmal sogar mittags und abends, nein, da wäre ich laufen gegangen. Obwohl, die Rezepte hören sich sehr gut an. So sind im Anhang auch gleich fünf Rezepte abgedruckt.

Ich denke, dies ist ein Frauenroman für Menschen, die gerne etwas über Bäume allgemein und Apfelbäume im Besonderen lernen möchten. Ich wußte auch nicht, wie viele Sorten von Äpfeln es gibt. 

Der Roman erscheint im Verlag blanvalet.

Cornelia Rückriegel - Ungarns dunkle Seite - von Immobilienverkäufen und anderen Vorkommnissen

Ein guter Ratgeber für Auswanderungswillige nach Ungarn Mit dem Buch "Ungarns dunkle Seite - von Immobilienverkäufen und anderen Vo...